Am 5./6. Oktober 2009 fand die vom Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg (LBGR) einberufene Erörterung (Anhörung) unter großem öffentlichen Interesse in Berstenland OT Niewitz statt. Betroffene Bürger machten von ihrem Recht Gebrauch ihre Einwendungen persönlich vorzutragen. Wingas gerät unter Druck.
Betroffene Bürger nutzten die Möglichkeit, sich am 6. Oktober 2009 ab 9.30 Uhr im "Spreewald Parkhotel Van der Valk" in 15910 Berstenland OT Niewitz (bei Lübben) einzufinden. Download Einladung
Durch die hohe Zahl der Einwendungen und das große öffentliche Interesse (die örtliche Presse, der RBB und das ZDF berichteten) gerät Wingas unter Druck. Beim LBGR wurden zahlreiche Anträge zur Überprüfung des Planfeststellungsantrags anhängig. Es wird die Forderung nach der Ablehnung des Planfeststellungsantrages von Wingas laut.
Die Kritikpunkte am Planfeststellungsantrag von Wingas:
- fehlende Bedarfsbegründung
- falsche Standortwahl
- umweltschädigende, veraltete Technologie
- fehlerhafte PFV-Unterlagen
- keine sichere Betriebsweise im Waldbrandgebiet
- sehr hohe Luft- und Lärmemissionen
Infoveranstaltung und Wanderung zur WINGAS-Baustelle
Am 28., bzw. am 29. Mai lädt die Bürgerinitiative Baruth-OPAL.de zu einer Informationsveranstaltung und zu einer Wanderung von "Jung und Alt" zur WINGAS-Baustelle. Sie haben die Möglichkeit, selbst zu erkennen, welche extremen Belastungen auf ihren unmittelbaren Lebensraum zukommen. mehr...
10.03.2010
Planfeststellungsbeschluss zugestellt
Gestern wurde unserer Bürgerinitiative der Planfeststellungsbeschluss (191 Seiten) zugestellt. Nach erstem Durchsehen finden unsere Einwände darin keine Berücksichtigung. Wingas hat somit die Baugenehmigung für Trasse und Verdichterstation. Innerhalb von 4 Wochen kann nun gegen den Beschluss Klage eingereicht werden.
Nur 10 Tage nach Beschlussfassung im LBGR und vor Zustellung des Planfeststellungsbeschlusses, rodet Wingas auf der gesamten Fläche der geplanten Verdichterstation voreilig den Wald. Unser Recht des Einspruchs beginnt jedoch erst mit der Zustellung des Beschlusses.
Siehe Bildergalerie
25.02.2010
500-Kilogramm-Sprengbombe entschärft
Die Ende letzter Woche - entgegen allen Erwartungen - auf dem Gelände des geplanten Verdichterstandorts gefundene Bombe ist eine 500 kg Sprengbombe russischer Bauart. Sie wurde gestern entschärft.
Diese Woche erschienen in Radio und Fernsehen Beiträge, die von der Gefahr und der Umweltzerstörung, die von Gasleitung und Verdichterstation ausgehen, berichten. Sehen und hören Sie diese Beiträge in den "Pressemeldungen"